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Ausbildung

Warum Sprachkurse im Ausland mehr als nur die Karriere fördern

Happy students having fun in old city center - Young people at university break enjoying time together - Youth and positive mood with friends concept - Focus on center woman holding coffee paper cup
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iStock/DisobeyArt

Viele ArbeitgeberInnen wollen MitarbeiterInnen mit Sprachkenntnissen und interkultureller Kompetenz. Bei einem Sprachaufenthalt ist beides erlernbar, und zwar spielerisch.

Es gibt Jobanzeigen, das schluckt einer erst einmal, wenn er sie liest. Eine Top-Ausbildung, eine Wahnsinnspersönlichkeit und im besten Fall auch noch Berufserfahrung sind gefragt. Immer häufiger werden auch Sprachkenntnisse und Auslandserfahrung gefordert. Alles in allem stellt sich die Frage: Bin ich überhaupt geeignet?

Fakt ist: Man soll sich ruhig etwas zutrauen und zeigen, was man kann. Auslandserfahrung und die dabei erworbenen Sprachkenntnisse sind eine gute Möglichkeit, um das zu tun. Es lohnt sich, schon früh Zeit und Energie in das Erlernen von Fremdsprachen zu investieren.

Sprachreisen bilden die Persönlichkeit

Stichwort investieren: Wer eine oder gleich mehrere Fremdsprachen lernt, investiert nicht nur in seine berufliche Zukunft. Sondern – kurz gesagt – in sich selber. Zum Beispiel durch einen längeren Auslandsaufenthalt. Gerade Sprachreisen sind eine optimale Gelegenheit dazu und helfen einem, die eigene Persönlichkeit auszubilden.

Man tritt vielleicht zum ersten Mal im Leben aus der eigenen Komfortzone heraus, lässt sich auf ein kleines Abenteuer ein – aber in einem sicheren Umfeld. Meist leben Sprachschüler bei einer Gastfamilie. Wer gerne mehr Freiraum hat, kann sich auch in einem Wohnheim einquartieren.

Freunde auf der ganzen Welt finden

Sprachreisen führen einen in völlig fremde Welten ein. Man lernt sich selber besser kennen und entdeckt, welche Ziele und Träume noch in einem stecken. Das Leben in einer anderen Kultur vermittelt ein Gefühl, wie es den Menschen im Gastland geht. Das hilft dabei, Ängste abzubauen und interkulturelles Verständnis zu bekommen.

Eine Eigenschaft, die persönlich sehr bereichernd ist, aber auch in vielen Jobs zu gefragten Soft Skills zählen. Vor allem aber werden Freundschaften mit Menschen aus der ganzen Welt geschlossen, von denen manche ein Leben lang andauern.

Fremdsprachen spielend lernen

Das Beste daran: Die neue Sprache wird quasi spielend erlernt. Zum Beispiel beim gemeinsamen Sport, wenn man lauthals angefeuert wird. Oder beim Einkaufen, wenn einem an der Kassa ein Sackerl angeboten wird. Das Lernen der Sprache geht dann wie von selbst, denn sie umgibt einen ständig. Statt Vokabeln auswendig zu pauken, spricht man auf einmal selber wie die Einheimischen.

Mit jedem Tag nimmt man ein bisschen mehr die lokale Aussprache an und verinnerlicht Ausdrücke, die einer im Sprachunterricht daheim wohl nicht lernen würde. Und nicht selten packt ehemalige Sprachschüler das Fernweh und sie machen sich bei nächster Gelegenheit gleich wieder auf den Weg ins Ausland, zum Beispiel für ein Volontariat oder Praktikum.

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