Home » Helden*Innen von Morgen » Frauen in der Medizin
Chancengleichheit

Frauen in der Medizin

Senior Female Scientist Works with High Tech Equipment in a Modern Laboratory. Her Colleagues are Working Beside Her.
Senior Female Scientist Works with High Tech Equipment in a Modern Laboratory. Her Colleagues are Working Beside Her.
iStock/gorodenkoff

War es vor einigen Jahrzehnten noch eine Rarität, Frauen im Medizinstudium anzutreffen, sind die damaligen Zustände kaum mehr vorstellbar – galt der Arztberuf lange Zeit als reine Männerdomäne.

avatar

Natascha Brigo

Vorsitzende der ÖH der Medizinischen Universität Innsbruck

Heute ist dies anders: das Medizinstudium ist bei weiblichen Maturantinnen beliebter denn je: jedes Jahr sind knapp 60 % der TeilnehmerInnen am Medizin-Aufnahmetest (MedAT) weiblich, und mehr als 50% der Studienplätze gehen schlussendlich an Frauen – Tendenz jeweils steigend. Ein naturwissenschaftliches Fach kombiniert mit einer sozialen und sinnstiftenden Komponente, wie die Medizin es ist, stellt für viele Studieninteressierte eine attraktive Wahl dar.

Der vermehrte Einstig von Frauen in die Medizin bringt auch viel frischen Wind in das System, das für viele noch immer als unvereinbar mit Privatleben und Familie gilt. Gerade Studentinnen mit Kind sind vor besondere Herausforderungen gestellt,  da hohe Anwesenheiten abverlangt werden.

Man muss jedoch hervorheben, dass an der Medizinischen Universität Innsbruck das Studieren mit Kind immer unbeschwerlicher wird, da von Seiten der Universität alles Erdenkliche unternommen wird, um möglichst reibungsfrei das Studium weiterführen zu können.

So können werdende Mütter beispielsweise den Sezierkurs während der Schwangerschaft aus Gründen des Mutterschutzes nicht absolvieren – durch ein Aufholprogramm wird jedoch gewährleistet, dass diese Studierenden diesen im Folgejahr nachholen, ohne dass es zu einer Studienzeitverzögerung kommt.

Wir als Studierendenvertretung an der Medizinischen Universität Innsbruck unterstützen all diese Entwicklungen und hoffen als zukünftige MedizinerInnen, dass der medizinische Fortschritt weiter von beiden Geschlechtern vorangetrieben wird.

Next article