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Helden*Innen von Morgen

Ein Jahr voller Möglichkeiten

Group of hipster friends cheering and showing peace sign while taking a self portrait close to the beach on a summer afternoon
Group of hipster friends cheering and showing peace sign while taking a self portrait close to the beach on a summer afternoon
iStock/wundervisuals

Reisen verbindet Menschen, lässt in neue Kulturen eintauchen und erweitert den Horizont. Man lernt so viele neue Dinge kennen und entwickelt sich persönlich weiter.

Als Au-pair hat man all diese Möglichkeiten und noch viel mehr. Ich war damals in der 12. Schulstufe und habe von dem Au-pair-Programm gehört, sodass ich mich sofort zu einem Infotreffen angemeldet habe, um alle Informationen zu bekommen, um zu wissen, ob ein Auslandsjahr das richtige für mich ist. Ich habe immer schon gern auf Kinder aufgepasst und hatte viel Erfahrung, da ich die Älteste von 4 Kindern bin.

Abenteuer Au-pair

Ich konnte aber nie viel reisen in meiner Kindheit und sah das Au-pair Jahr als meine Chance, ein Abenteuer zu beginnen. Nach dem Bewerbungsprozess und dem Matching mit Gastfamilien, habe ich mich dann für eine Familie in Connecticut entschieden. In den USA angekommen, war die Cultural Care Trainingsschool der erste Halt meines Abenteuers. Au-pairs aus der ganzen Welt kamen dort zusammen und Freundschaften haben sich recht schnell geformt.

Travel opens your heart, broadens your mind and fills your life with stories to tell

Paula Bendfeldt

Auch ich habe dort viele Freunde gefunden und eine davon ist heute noch meine beste Freundin. Ich war so dankbar, gleich jemanden gefunden zu haben, mit dem ich nach einer Woche schon unzertrennlich war. Unsere Freundschaft wurde stärker nach jedem Treffen, auch nachdem mehr und mehr Au-pairs sich zu einem Freundeskreis geformt hatten. Nach den ersten paar Monaten hatte ich also schon Freunde aus der ganzen Welt: Schweden, Mexiko, Deutschland, Australien, Großbritannien, Österreich und mehr.

Neue Kultur, neuer Lebensstil?

Ein Grund, warum ich mich für das Au-pair-Programm entschieden hatte, war, die amerikanische Kultur und einen neuen Lebensstil kennenzulernen. Aber nach dem Jahr war ich auch durch all die anderen Kulturen meiner Freunde bereichert und mein Horizont hat sich enorm erweitert. Es hat richtig Spaß gemacht, über all die Traditionen wie Halloween, Weihnachten, Ostern und Thanksgiving mehr zu erfahren und dabei zu sein.


Work & Travel … quer durch Amerika

Ein wichtiger Teil des Au-pair-Programms ist neben der Kinderbetreuung natürlich auch das Reisen. Insgesamt war ich in Denver, Montreal, Philadelphia, Boston, Hamptons, Jackson Hole und in ganz Connecticut unterwegs. Meine Gastfamilie hat mich zwei Mal in den Urlaub mitgenommen und die restlichen Male war ich mit Freunden auf Reisen.

Das Highlight des Jahres war der 10-Tages-Trip mit meiner besten Freundin quer durch Amerika. Zuerst sind wir über Toronto nach Calgary, Kanada, geflogen, um einen Tag im Banff Nationalpark zu verbringen. Danach ging es weiter nach Seattle. Nachdem wir wundervolle Tage dort verbracht hatten, sind wir zu unserer letzten Destination, San Francisco, geflogen. Wir haben auch dort einiges entdeckt und uns mit anderen Au-pairs getroffen, die wir am Anfang unseres Auslandsaufenthaltes in der Trainigsschool kennengelernt hatten.

We are family

Egal, wo man ist und wohin man reist, Au-pairs sind in ganz Amerika verteilt und bilden eine große Community. Man kann sich leicht durch Social Media vernetzen und so auch Freundschaften schließen. Bei all meinen Reisen kam mir der Zusammenhalt der Au-pairs zugute und ich musste mich nie allein fühlen. Natürlich gehört da eine gewisse Offenheit, Spontanität und Flexibilität dazu.

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